15: Daniel Zenzipér von Flightseeing

Daniel Zenziper - Fligthseeing - Gründerfieber Interview

Daniel Zenzipér ist Gründer und Geschätsführer von Flightseeing. Mit Flightseeing erlebt man die Welt aus einer völlig neuen perspektive. Du erlebst live Bilder aus schwindelerregender höhe, ohne jemals den sicheren Boden verlassen zu müssen. Alles, dank Live-HD Übertragung von ferngesteuerten Drohnen, ausgestattet mit hochauflösenden Kameras. Das Unternehmen haben Daniel und sein Co-Founder am Anfang mit Erspartem finanziert und aufgezogen und wollten keine großen Kredite aufnehmen.

 

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Hürden und Herausforderungen

  • Zeit
  • Geduld

 

Erfolgsmomente

Es sind ganz viele kleine Dinge, die viel mehr wiegen als ein großer Erfolgsmoment.

  • Heranziehung an Venture Capital Gespräche.
  • Bestätigung dass man skalierbar ist im Dienstleistungssektor
  • Messeeinladungen
  • Tourismuspreis

Aktuelles und Vision

  • Daniel ist gespannte was die VR-Szene bringt

Produktivität

Sport ist ein wichtiger Produktivitätsfaktor.

Zwei Tätigkeiten:

  • Autofahren
  • Mails und Telefonate

Buchempfehlung

Geben und Nehmen

Selfmade: erfolg reich leben

Show Links

Flightseeing

Tritt anderen aufstrebenden Gründern bei

Transkript

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Patryk: OK, lass uns anfangen ich kann es kaum mehr erwarten euch meinen heutigen Gast vorzustellen Daniel Zenzipér

 

Daniel:  Ja, Servus

 

Patryk: Daniel bist du bereit uns mit dem Gründerfieber anzustecken?

 

Daniel:  Ja, definitiv und schade dass die letzten 5 nicht schon die Aufnahme lief, jetzt haben wir so tolle interne persönliche Informationen besprochen, ich dachte da läuft da auch schon.

 

Patryk: Ja das ist natürlich schade aber wir können ja noch genug darüber in der Show sprechen.

 

Daniel: Genau.

 

Patryk: Daniel ist Gründer von Flightseeing, mit Flightseeing erlebt man die Welt aus einer völlig anderen Perspektive, du erlebst live Bilder aus schwindelerregender Höhe, ohne jemals den sicheren Boden verlassen zu müssen, all dies dank live HD-Übertragung von ferngesteuerten Drohnen, Daniel nun bevor wir zum Hauptteil kommen wo ich dir einigen Themenbezogene Fragen stelle, möchte ich von dir dass du vielleicht dich etwas selber vorstellst, ich gab unseren Zuhörern einen groben Überblick über dich erzähl doch mal vielleicht etwas Persönliches. Wir möchten dich kennenlernen und danach noch was du aktuell tust?

 

Daniel:  OK, ja also wie gesagt, wohne hier in Dresden in Ostdeutschland, ist leider in den Medien immer relativ negativ dargestellt, aber ich kann jedem sagen, Dresden ist eine wunderschöne Stadt und jeder der mal hier war ist da sehr begeistert von und mir geht’s genau so. Ich habe zwischendurch in Hamburg und Berlin gelebt, zwar immer nur kurz, aber Dresden war immer die Wahlheimat, bin jetzt 29 Jahre, lebe seit 4 Jahren mit meiner Freundin hier zusammen, sind jetzt mittlerweile seit fast 8 Jahren zusammen und ja, ach so, Studium, ich habe vor dem Startup Psychologie studiert, habe davor eine Ausbildung gemacht, war selbständig für verschiedene große Unternehmen im Außendienst und Vertrieb also wirklich jetzt nicht mehr akademischen, wirklich da, bodenständig, sag ich mal gearbeitet, viel in Netzwerken gewesen und dann im Studium meinen Partner  kennengelernt und dann haben wir vor 1,5 Jahren, die Idee zu Fligthseeing gehabt.

 

Patryk: OK, wann habt ihr euch dann entschieden Flightseeing zu starten oder was war der Trigger von dem Projekt?

 

Daniel:  Sehr viele waren immer erstaunt und dachte so „Hey, du kommst doch bestimmt aus dem Maschinenbau oder Elektrotechnik oder irgendwas“ Und wo wir vor 2 Jahren und paar Monaten angefangen hatten, da war die ganze Drohnen-Technik, Copter-Technik, noch nicht ganz so weit, wie jetzt. Viele die das Thema verfolgen haben mitbekommen: „Ah, das was die Jungs machen das ist jetzt ein bisschen leichter möglich“ Das war früher noch nicht ganz so leicht, also wir haben uns kennengelernt, der Martin ist Physiotherapeut, mit ein paar Mitarbeitern und lag bei Ihm auf der Pritsche, damals als Student bisschen Rückenschmerzen gehabt und er hat mich einfach massiert. (Lachen)

 

Daniel:  Und Ihr kennt das selber wenn Ihr bei der Physiotherapie seid, dann, man unterhält sich viel und irgendwie nach dem dritten Rezept, 30 Behandlungen, haben wir uns so gut verstanden, haben uns auf ein Bierchen getroffen und haben Ideen gesponnen und dann hatten wir die Idee, wir waren beide, viel in Asien unterwegs, grad zu dem Zeitraum und haben wir dann gesagt, „Was macht man da eigentlich, wenn man im Ausland ist, man geht auf irgendeinem Turm um von dem Turm immer meisten immer die Landschaft überblicken oder eine Aussicht erhaschen. Wie sieht’s denn aus? Wo will ich noch hin? Und haben uns überlegt, wie kriegen wir das vielleicht für Gehbehinderte, wie bekommen wir das für Senioren, die einfach vielleicht Höhenangst haben, oder ja einfach, als Gimmick umgesetzt. Und ich habe gesagt „Hey, Martin ich bin jetzt seit meiner ersten Klasse, mache ich so ein bisschen Modellbau, Bastler, war mit dem Thema ein bisschen vertraut und der Martin hatte sich mit diesen VR-Brillen ein bisschen beschäftigt damals. Okulus Rift ist ja immer noch nicht so richtig einsatzfähig, zumindest nicht für uns. Und von der Auflösung nicht zufriedenstellend. Ja dann haben wir halt geguckt. Wie kriegen wir diese Komponenten verknüpft? Wie kriegen eine VR oder Videobrille mit einer Drohne verknüpft mit einer Übertragung und haben da erstmal im SD Segment angefangen. Also das Bild war halt noch ein bisschen krisselig, aber der Effekt war schon ganz cool und ihr müsst euch das vorstellen, ihr kommt hin, zu einer Firmenfeier, Park Fest, Hochzeit, Tourismusgebiet was auch immer, setzt euch in eine gemütliche Lounge in den Liegestuhl eine Stewardess reicht noch vielleicht ein Cocktail im Idealfall, wenn das der Kunde so gebucht hat. Es wird eine kleine Show abgeliefert, das heißt der Pilot geht mit der Drohne rum, zeigt mit der Drohne auf das Publikum und das Publikum sieht sich ja jetzt in dem Moment selber. In der Brille siehst du dich selber winken und diese Außenkörperliche Erfahrung finden die meisten immer noch sehr sehr klasse und dann sagt man „Ach ne, jetzt gehen wir zur Startbahn und jetzt heben wir ab“ Ja und das war so die Grundidee von Flightseeing.

 

Patryk: Ja, jetzt seid ihr schon einige Zeit unterwegs mit dem Projekt oder mit dem Unternehmen. Und als Unternehmer stellt man sich immer wieder vor Hürden und Herausforderungen und ich würde gerne von dir erfahren. Gab es eine große Hürde die ihr überwunden habt und erzähl doch ein bisschen was war denn die Hürde, die größte bisher.

 

Daniel:  Was war die größte Hürde? … Die Zeit, die Zeit und die Geduld, weil finanziell, wir haben beide unsere Ersparnisse genommen, wir haben gesagt, wir wollen das Bootstrapping-Mäßig machen. Wir wollen uns jetzt nicht verschulden, wir wollen da keine großen Kredite aufnehmen. Wir hätten unsere Eltern noch anpumpen können, wollten wir nicht und Martin ist 33, jetzt 35 ich war 27 und man wollte dann halt, ihr kennt das dann, wenn man gründen möchte, irgendwann ja auch selbständig werden, deswegen haben wir das möglichst, Step by Step gemacht. Es war zum einen eine Hürde, die Hürde dass man langsam ist, das heißt, immer wieder treffen, immer wieder lange hinsetzen und Küchensessions, beim Basteln. Teile in Russland bestellen, irgendwelche spanischen Foren durchforsten, also wirklich das Knowhow zu bündeln, was eigentlich eine Randsparte ist, dieses ganze Copter-Gebastle ist halt eine Randsparte. Und ja, das war eine große Hürde, was im Nachhinein aber noch viel größer war, was wir uns nicht so schwer vorgestellt haben, war das Flugrecht. Also es gibt relativ viele Auflagen, die viele nicht kennen, was Aufstiegsgenehmigungen angeht, was alle rechtlichen Sachen drum herum angeht. Ich kann nicht einfach mit einer Drohne in die Stadt gehen und sagen, jetzt fliege ich mal.

 

Patryk: Ja.

 

Daniel:  Da muss ja der Grundstückseigentümer gefragt werden und das Ordnungsamt und die Stadt und die Flugsicherung und dann eigentlich Datenschutzrechtlich muss man nachher aufpassen, dass sich da keiner gestört fühlt. Und ja, wenn man das alles abcheckt, in welchen Städten man, was, welche Behörde abklappern muss, ja das war ein bisschen eine Hürde.

 

Patryk: OK und ist es mittlerweile effektiver geworden, die, also Behörden kontaktieren, ich meine es war ja sicher ein Lernprozess, habt ihr da Experten eingebunden, oder?

 

Daniel:  Genau, also wir müssen sagen, wir hatten großes, großes Glück. Wir haben keinen Cent für Zeitungswerbung ausgeben müssen, weil das Thema Drohen, ihr lest das selber in jeder Zeitung, in jedem Fernsehbericht, sehr sehr proaktiv auch, aufgenommen wird.

 

Patryk: Ja, immer wieder, ja.

 

Daniel: Das heißt die Zeitungen kamen auf uns zu und haben gesagt, dürfen wir mit euch Interviews machen, ihr habt ein cooles Thema, das ist eine brandneue Idee und dann waren wir natürlich klar, baff, machen wir und ja, deswegen…

 

Patryk: OK, ja, da gibt es als Unternehmer, ihr habt das einige Zeitlang gemacht und es gibt immer wieder Erfolgsmomente die man feiern kann, die einen Motivieren und vielleicht vorantreiben.

Gab es einen großen Erfolgsmoment, auf dem Weg?

 

Daniel:  Du spielst doch auf den Tourismus da, bestimmt an aber den würde ich gar nicht sofort nennen, sondern es sind eher, ganz viele kleine Sachen, die viel mehr wiegen, als ein großer. Das geht los wenn man als Startup die Bestätigung bekommt, man wird für Venture Capital Gespräche herangezogen, weil die sagen: Hey das ist ein sehr interessantes Produkt, es ist sogar skalierbar. Natürlich nicht ganz so leicht wie eine App, aber halt im Dienstleistungssektor schon. Das war definitiv für uns erstmal eine Bestätigung, gerade am Anfang, so die größte, hatten 3 verschiedene VC Gespräche und danach, Messeeinladungen, dass wir vom Freistadt Sachsen zum Beispiel, wurden wir auf die Expo-Real  eingeladen. Das ist eine der weltweit größten Immobilienmessen, Massenpreise, die jenseits von gut und böse sind, die man sich so als Startup auf keinen Fall leisten will und die uns den Weg aber auf den Immobilienmarkt geöffnet haben, weil natürlich Luftaufnahmen für Immobilien natürlich interessant sind und wir haben dort halt einen Riesen Platz mitbekommen auf diesem Gemeinschaftsstand vom Freistadt Sachsen und klar sowas war für uns wieder ein Riesenerfolg, da noch Geld zu bekommen, dass da mitkommt, ja und da natürlich, nachdem wir den Tourismus, ein bisschen etabliert hatten, hier in Dresden zumindest, dann die Verleihung des Tourismuspreises, das war schon für uns ein Riesenerfolg, klar.

 

Patryk: OK und was war das dann so für ein Gefühl eigentlich, könntest du uns da hineinversetzten wie ihr diesen Preis erhalten habt. Was hast du im ersten Moment gedacht. #00:09:37-2#

 

Daniel:  Ist relativ, also ich denk jeder der mit irgendwas Erfolg gehabt hat, wo er nicht damit rechnet, kennt das Gefühl, also wahrscheinlich eigentlich jeder von uns. Weil wir haben es gar nicht erwartet. Da waren Gegner, sage ich mal, die seid über 20 Jahren etabliert sind, hier großen Bereich wirklich, also wirklich Oberelbe-Marathon, die da wirklich auch wirtschaftliche Stärke reinbringen mit mehreren Millionen Euro in diesen ein, zwei Tagen. Mit den Sächsischen Museen, komplett, das sind hier wirklich etablierte Sachen. Das sind schon Kunstsammlungen und dass wir dann so, wirklich so der Schwerpunkt wird auf diese Innovation, auf etwas Neues und da erstmalig auch so ein Startup berücksichtig wurde, das war gigantisch, also wirklich toll. #00:00:16-4#

 

Patryk: OK und wir kommen nun zum nächsten Thema, das wäre aktuelles und Vision. Du hast schon angesprochen dass die Umsetzung von VR Brillen, vielleicht nicht so das Thema für euch ist. Aber worüber bist du momentan am meisten gespannt und welche Vision hast du für die Zukunft? #00:00:39-4#

 

Daniel:  (Lachen) Wenn ich die euch die jetzt verraten würde, würde ich euch ja schon unsere Pläne schon verraten. (Lachen) Ich sag mal so viel, wir sind natürlich weiter ganz gespannt was in der VR-Szene passiert. Wir sind im ganz engen Kontakt mit Karl-Zeiss. Haben da einen sehr guten Ansprechpartner, der uns immer so ein bisschen vorher informiert, wann was kommt, damit wir uns bisschen drauf vorbereiten können. VR heißt ja, jeder der es mal auf einer Messe ausprobiert hat oder zuhause im Developers Kit hat, ich kann mich mit der Brille bewege, sehe 360° und kann damit interagieren. Ihr müsst euch das vorstellen, wir wollen ja die Masse ansprechen. Der Masse wird aber schwindelig, wenn die dort in einem Liegestuhl sitzen und jeder kann sich in irgendeine Richtung bewegen und das noch in der Luft. #00:01:23-1#

 

Patryk: Ja #00:01:25-2#

 

Daniel:  Jeder der mal die Achterbahn beim IBM Stand ausprobiert hat, ich glaube letztes Jahr hat’s zur Gebiet oder IFA. Ja da braucht man einen harten Magen und die Auflösung ist halt auch noch nicht so überragend, deswegen ist für uns eher interessant, leichter 3D Effekt, aber wo man wie im Kino sitzt.  #00:01:40-0#

 

Patryk: OK.

 

Daniel:  Das heißt wir warten auf größere Bildschirme, größere Field of Views und ja das ist für uns viel, viel interessanter, weil jetzt kommt der große Hacken. Wir kriegen keine 360° Live Views, von der Drohne runter. Diese Datenmenge ist im Moment nicht bewältigbar.

 

Patryk: Das heißt da müsst sich auch in der Übertragungstechnik einiges tun um das überhaupt ermöglichen zu können?

 

Daniel:  Ja, also an sich ist das schon irgendwie möglich, aber die Frage ist ob das auch mit der Latenzzeit, die so gut wie, nicht da sein soll machbar ist. Ist es auch live so möglich, dass man das nach Bild mal ein bisschen steuern. Wo, der Pilot sich danach richtete und vor allen Dingen, wie macht man das mit den Kameras. Man könnte eine 360° Kamera dranhängen. Bisher ist halt immer nur eine die nach vorne schaut, das kenn doch jeder, von irgendwelchen Bildern. Wenn dann aber ein Passagier aber nach Links schaut und der andere will nach Rechts schauen, was machen wir da?

 

Patryk: Ja.

 

Daniel:  Und deswegen wirklich immer die Interaktion, Pilot, Passagier. Wo möchten sie denn hinfliegen, darf ich sie hier zum nächsten Museum überfliegen, in 100 Metern Höhe.

 

Patryk: Da habe ich vor kurzem eine interessante Neuigkeit gesehen, und zwar eine Kamera die ausgestattet ist mit vielen, kleineren Kameras, vielleicht wäre das eine Idee, aber wir wollen jetzt nicht über dieses Thema sprechen, vielleicht verlinke ich dann zu diesem Artikel dann…

 

Daniel:  Den Kamerahersteller?

 

Patryk: Vielleicht nicht den Kamerahersteller, aber die Idee an sich, finde ich ganz passend.

 

Ja, kommen wir zum Thema Produktivität, welche 2 Tätigkeiten, würdest du meinen füllen die meiste Zeit, deines Tages aus?

und was machst du um produktiv zu bleiben?

 

Daniel:  Um produktiv zu bleiben?

Mhm, ich hätte vor zwei Jahren noch über mich selber gelacht, aber jeder der Geschäftsmann ist oder der viel auf Arbeit zu tun hat, vielleicht auch nebenbei Kinder hat und so weiter, weiß. Irgendwann platzt einem der Kopf und dann fällt es einem irgendwann schwer, die Ordnung und Richtung behalten, hier in Zeiten von, ich muss alle Kanäle füllen, Twitter, Instagram, LinkedIn, kennst alle, Facebook und so weiter, da wirklich die Ordnung zu behalten. Und ich habe mir dann angewöhnt, durch einen Body-Balance Kurs, eine Mischung aus Yoga, Pilates  und Thai-Chi am frühen Morgen zu machen und gehe einfach früher auf den Balkon und mache das 10 Minuten nur und das hilft dann doch in der früh alles dann zu ordnen und wirklich produktiv kann Interviewer: jedem nur empfehlen, Zeitmanagement, jeder lernt das im Grundstudium, setze ich Termine realistisch, überladet euch nicht, aber strukturiert euch unbedingt. Klar man sagt das immer so leicht und jeder weiß es auch „Ja, ja ich strukturiere nicht“ aber es ist einfach das A und O, sonst kommt man zu nichts.

 

Patryk: Ja.

 

Daniel:  Wenn man’s wie viele das machen, so kreuz und quer macht und man fängt eine Sache an und dann noch eine andere, kommt nichts. Also, haltet euch fit, denkt auch bisschen an euren Körper, an die Gesundheit, ernährt euch gut, ist das wichtigste, macht ein bisschen Sport, mindestens und ja was wollte ich sagen. Ach so mit was ich Zeit verbringe?

 

Patryk: Genau die zwei Tätigkeiten, jetzt hast du die Produktivität ziemlich ja…

 

Daniel: Ausführlicher.

 

Patryk: Ausführlich und genau beschrieben, das ist auch…

 

Daniel:  Ist auch persönlich einfach, also ich habe das auch im Gespräch mit meinem Bruder auch gemerkt, der ist im Banken-Sektor tätig und der sagt: „Ja, was soll ich denn mit Sport, ich guck dann halt die halbe Stunde Fernsehen“ und das ist halt jeder Typ-Sache. Ja, Zeit verbringen, viel zu viel Autofahren auf jeden Fall. Wir fahren relativ viel rum, zu den Netzwerken, zu den Vertriebsgesprächen, Messe, sind wir heute Nacht erst wiedergekommen, waren die letzten zwei Tage wieder, zu den Events. Das heißt viel zu viel Auto fahren und ansonsten ganz, ganz viel Büro Kram.

 

Patryk: Büro Kram, hauptsächlich Mails?

 

Daniel:  Ja, genau, kompletten Mails und Telefonate.

 

Patryk: Kommunikation. OK Daniel, du hast uns jetzt etwas über dich erzählt, über deine Hürden, deine Herausforderungen, Erfolgsmomente und dien Vision für die Zukunft geteilt und wir sprachen jetzt zuletzt kurz über Produktivität. Wir kommen langsam zur Abschlussrunde wo ich dir eine Serie von Fragen stelle und einsichtsvolle und motivierende Antworten erwarte. Wärst du bereit?

 

Daniel:  OK.

 

Patryk: Wie sehen und ich glaube da hast du schon, vielleicht schon vorgegriffen, wie sehen die ersten 30 Minuten deines Tages aus? Wie startest du in den Tag? Hast du eine Morgenroutine?

 

Daniel:  Ich starte vor schlafen, ne nicht immer, ist wirklich je nach, wie viel Zeit dann noch wirklich hat, wenn man in früh mal, eine Stunde Zeit hat ist das schon ganz schön. Wenn man nicht so einen Kaltstart hinlegen muss, klar Käffchen, Tee, ein warmes Brötchen und früh kurz aufn Balkon, frische Luft schnappen und dann geht’s schon los, ja.

 

Patryk: OK, welcher Ratschlag war der bisher beste in deinem Leben? Den du bekommen hast?

 

Daniel:  Ratschlag? Also jetzt wenn man’s von Grund auf wirklich mal vorher betrachtet, dass meine Mutter mir damals nach der 10 Klasse gesagt hat, Junge mach die Ausbildung fertig, obwohl ich sie nicht wollte, weil nur mit der Ausbildung, ging halt eine Kette los, dass ich dann das Abitur deswegen nachholen konnte auch, das volle Abitur, dann das Studium begonnen habe, im Krankenhaus gearbeitet habe, das ist so der Grundstein, also das, da denke ich die Mutter, der Vater sind für jeden immer wichtiger Ratgeber.

 

Patryk: Das heißt der Ratschlag war, mach deine Ausbildung fertig?

 

Daniel:  Schon, aber eigentlich ist es eher, gründe das Startup, aber das hat mir keiner beratschlagt, das war wirklich eine intrinsische Motivation und das ich sage, ich will das, ich will mich hier selbst verwirklichen.

 

Patryk: Alles klar, welches Buch kannst du unseren Zuhörern empfehlen, welches dir persönlich im Business, am meisten geholfen hat?

 

Daniel:  Im Business oh, (kurze Pause) das wird dem einen oder anderen sauer aufstoßen. (Lachen)

 

Patryk:  OK.

 

Daniel:  Das sind 2 Stück, zum einen, oder eigentlich eher 3 sogar, das eine ist eher am Rand und zwar, das BNI Netzwerk, das ist ein weltweit, das ist das weltweit größte Business Netzwerk, das gibt’s auch in Wien. Das gibt’s in glaube ich 14.000 Chaptern weltweit. Kennst du das?

 

Patryk: Das kenne ich jetzt auf Anhieb nicht.

 

Daniel:  Das ist halt wirklich um regional in ein Netzwerk zu kommen, genial für einen jungen Gründer, man kann da auch kostenlos immer reinschnuppern. Das sind diese Business Frühstücke und da kann man hingen, kann Netzwerken, stellt sich vor, diese eine Stunde, jeder einmal eine Minute und baut Vertrauen auf und lernt den anderen kennen und der hat ein Buch geschrieben, der Dr. Ivan Misner und es einfach, wer gibt, gewinnt. Und ich finde dieses, diese These sehr gut, wer gibt, gewinnt. Da eigentlich mein Lieblingsbuch ist von Adam Grant, Geben und Nehmen, das ist ein Wirtschaftspsychologe aus Amerika und das ist eigentlich, eigentlich, bisher mein Favorit. Entschuldigung dass ich jetzt noch zu einem zweiten Buch komme und dann habe ich den Carsten Maschmeyer zur Exit-Con in Berlin kennengelernt und haben auch ganz nett gesprochen und er hat’s persönlich signiert und ist einfach das „Selfmade – Erfolgreich reich leben“ Maschmeyer denke ich, kennen viele, mit der Swiss, den großen Exit, für weiß ich nicht, 1,2 Milliarden oder so, ein Riesen Ding. Ja das kann man auf jeden Fall mal empfehlen, kann man mal lesen.

 

Patryk: Und was waren so die persönlichen Schlüsse, die du aus diesen 3 Büchern, du hast jetzt 3 Bücher genannt, was waren so die Kernaussagen, oder die Kernthemen, die dich weitergebracht haben in deinem Business, die du auch anwendest?

 

Daniel:  Nicht so schnell verzweifeln, also wir neigen alle dazu an Tagen wo wir weniger schaffen, wo wir weniger produktiv sind, schnell in dieses depressive zu fallen. „Oh, ich bin nichts wert und ich schaffe es nicht, ich kann nicht, ich will nicht, aber dass wir sagen. „Hey Jungs, schaut doch mal da vor, was Ihr da geschafft habt, führt euch das vor Augen“ und das ist auch das was die Großen und Erfolgreichen uns doch immer sagen, guck nach vorne und nicht nach hinten. Das ist definitiv was und vor allen Dingen es hat mir oder auch meinem Partner Kraft gegeben, bei Venture Capital Gesprächen, zu sagen „Hey, wir brauchen euch nicht, wir überleben auch so, wir können das auch ohne euch schaffen und das war am Ende auch der beste Ratschlag aus den Büchern quasi, sich nicht sofort unter Wert zu verkaufen“ Vor einem Jahr hätten wir gesagt, „Boah, hier 100.000 Euro, das ist ja toll, geht los, ein Jahr später, würden sagen „Oh, Gott, wären wir dumm hätten wir damals 50% abgetreten“

 

Patryk: Ja, alles klar. Wir kommen jetzt zur Denkfrage in der Runde, bei der Denkfrage möchte, dass du dich zurücklehnst dir die Frage mal anhörst und dir langsam überlegst, wie du diese Frage beantwortest, bist du bereit?

 

Daniel:  Warte, ich habe laut immer beim. So, jetzt…

 

Patryk: Stell dir vor du reist in die Vergangenheit und du triffst dein Jugend-Ich und du kannst deinem Jugend-Ich einen einzigen Ratschlag geben. Was wäre dieser?

 

Daniel: (kurze Pause) Als Jugendlicher, oder als Kind.

 

Patryk: Nein, also du reist in die Vergangenheit und ich sage jetzt mal, in der Zeit von 14 bis 18, oder ja so in dem Bereich, an einem Punkt kommst du da an und triffst dein Jugend-Ich und kannst ihm einen einzigen Ratschlag geben?

 

Daniel:  (Lachen) Die Antwort wird dir nicht gefallen, weil sie ins Private geht und nicht ins Business.

 

Patryk: Ja, das freut mich auch immer wieder, wenn auch private Sachen angesprochen werden. Es geht um dich, um den Unternehmer selber, also bei Gründerfieber.

 

Daniel:  Erst hätte ich geantwortet, mach alles wie du’s gemacht hast, weil ich doch sehr glücklich bin, so wie alles gelaufen ist, auch dass es Umwege gab, aus denen (unverständlich) aber mein Ratschlag wäre „Junge, gehe zum Urologen“ Ich habe nämlich eine kaputte Niere diagnostiziert bekommen vor 3 Jahren, hatte eine schwere Operation und die ist halt leider nur mit 9% so am werkeln und das ist halt, was sich über Zeit entwickelt hat, dann hätte ich mir das als Kind raten können „Hey, lass dich doch mal untersuchen, hätte ich mir diesen Scheiß ersparen können und man hätte das Leben ein bisschen verlängert, ja so ein bisschen in die medizinische Richtung.

 

Patryk: OK, das heißt hier, auch Gesundheitliche Aspekte, sollte man auf jeden Fall beachten, nicht nur ich sage jetzt mal, denken, dass man derjenige ist, der Unsterblich ist.

 

Sondern dass man auch, weil die meisten gehen davon aus, dass, also sehr viele zumindest, dass „mir sowas nicht passieren kann“.

 

Daniel:  Das denkt jeder, also wie gesagt, ich habe ein Jahr an der Chirurgie gearbeitet, vor dem, damals wollte ich Medizin studieren. Wir denken alle, wir sind total unverletzlich, wir fahren Auto, wie als wären die Maschine, das ist auch diese Entmännlichung, die in der Psychologie sehr behandelt wird. Sind sehr Rücksichtslos, achten nicht auf uns und es gibt einen tollen Ausspruch von Voltair, kennen vielleicht einige. Voltair war ja selber auch so einer, hat es dann am Lebensende so dann niedergeschrieben. Wir arbeiten unsere erste Lebenshälfte auf Kosten unserer Gesundheit daran Geld zu verdienen und in der zweiten Lebenssäfte probieren wir mit Geld unsere Gesundheit wieder zu erlangen und das sollten man sich ab und zu vor Augen führen, das viele, falsche Vorbilder haben und das ist auch ein guter, so ein, also mein Ding was ich mitgeben würde gerne, vielen Gründern, schaut nicht auf irgendwelche Zalando, Samwer Brüder, wir haben auch den Ritter kennengelernt, die mal ein dickes Autos fahren und im Schnellstart eine Million gemacht haben, weil die sind nicht glücklicher, die meistens vielleicht noch mehr Schulden, sind unglücklicher, in der Familie zerrissen, haben vielleicht nicht die wahre Liebe gefunden. Oder was auch immer, schaut dass ihr euch treu bleibt, schaut wirklich was ihr wollt, macht euch Geld denn wirklich glücklich, oder ist ein Mittelding vielleicht auch ganz gut zum leben, zumindest finanziell und behaltet die Werte vor allen Dingen, weil viele Gründer, hauen ihre Werte leider über den Tisch, sobald es um Geld geht. Es ist schade.

 

Patryk: Ja, ich habe, du hast jetzt bei mir ein wenig so Gänsehaut verursacht, vielleicht bei einigen unseren Zuhörern, ich glaube das ist ein wirklich guter Punkt um zum Ende der Sendung, um die Sendung abzuschließen, wir kommen zum Ende.

 

Daniel:  Sind wir so melodramatisch geworden, weil ist eigentlich so ein freundliches Eventthema wie Flightseeing. Komm dann möchte ich noch kurz sagen, so ein bisschen dann Eigenwerbung. Wir sind, was werdet ihr auch als Gründer erleben. Wir sind von unserer Grundidee auch ein bisschen weggekommen, sind nicht mehr nur Eventdienstleister, wir haben uns vollkommen dran spezialisiert, für Fernsehen und so weiter, Bildübertragung zu machen, aus der Luft. Filmen, drehen Imagefilme. Haben ein eigenes kleines Studio. Und haben da einfach ein zweiten Marktzweig eröffnet, das heißt, verzweifelt nicht wenn eure Idee dann nicht gleich klappt und meistens sind die Kontakte, die euch wieder in ganz andere Richtungen drängen und ja, das ist halt das Leben, ne.

 

Patryk: Alles klar, ja am Ende der Sendung möchte ich vielleicht unseren Zuhörern jetzt einen letzten Ratschlags gibt’s, falls du noch einen hast?

 

Daniel:  Ach ne, komm das waren jetzt so viele, ihr hab so viel mitgenommen.

 

Patryk: danach teile uns doch mit wo wir dich im Internet und ja dann verabschieden wir uns auch.

 

Daniel:  Genau, also ich freue mich über ein Like auf Fligthseeing.de, dort auf unserer Facebook Seite, Instagram, oder Twitter und euch alles gute beim Gründen und weiter Hören, des netten Podcasts hier.

 

Patryk: Alles klar, vielen Dank Daniel, es war eine Freude und ja, wir hören uns.

 

Daniel:  Genau auf jeden Fall.

 

Patryk: Bis zum nächsten Mal. Tschüss.

 

Daniel:  Ja, tschau.

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