16: Colin Berr von Mentor Lane

Colin Berr ist der Gründer von Mentor Lane, einer globalen Mentoring Plattform. Mentor Lane findet den passenden Mentor für Berufstätige, Studenten, für Personen die gründen wollen oder ein Projekt umsetzen möchten. Die Mentoren selbst haben eine einzigartige Erfahrung und können sich auch selbst weiterentwickeln. Für Colin ist das Gründerleben wie eine verrückte Achterbahn-Fahrt, mit vielen Höhen und Tiefen.

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Hürden und Herausforderungen

  • Unsicherheit und Unklarheit, was genau daraus werden wird.

Erfolgsmomente

  • Leute haben daran geglaubt.
  • Erster Kunde der dafür Geld ausgebeben hat.

Das Gründerleben ist wie eine verrückte Achterbahn-Fahrt. Es gibt viele Höhen und auch viele Tiefen und das ist einfach Teil der Erfharung.

Aktuelles und Vision

Colin ist schon gespannt wie es weiter geht. Eine große Frage momentan ist, ob Mentor Lane in andere Städte außer Frankfurt am Main expandiert und ob das Mentor-Matching auch da funktioniert.

Produktivität

Zwei Tätigkeiten:

  • Teamarbeit
  • Kommunikation

Buchempfehlung

Ben & Jerry’s: The Inside Scoop

How to win friends & influence people

The 4-Hour-Workweek

Predictable Revenue

 

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Patryk: OK, lass uns anfangen, ich kann es kaum mehr erwarten euch meinen heutigen Gast vorzustellen, Colin Berr.

Colin, bist du bereit uns mit dem Gründerfieber anzustecken?

Colin: Ich bin bereit und vielen dank Patryk und vielen Dank Patryk dass ich hier sein kann, als Teil des Gründerfieber-Programms.

 

Patryk: Alles klar, sehr motivierend auf jeden Fall. Colin ist Gründer von Mentor Lane, einer globalen Mentorin Plattform, Mentor Lane findet den passenden Mentor für Berufstätige, Studenten, für Personen die gründen wollen oder ein Projekt umsetzen möchten. die Mentoren selbst haben eine Einzigartige Erfahrung und können sich auch selbst weiterentwickeln. Colin nun, bevor wir zum Hauptteil kommen wo ich dir einige Themenbezogene Fragen stelle, möchte ich, dass du dich vielleicht etwas selber vorstellst und an den Ecken andockst wo ich etwas vielleicht nicht erwähnt hab und erzähl doch was über dich und was du aktuell tust?

 

Colin: Hallo, also erstmal vielen Dank für die tolle Intro Patryk, also das hast du fantastisch gesagt, besser hätte ich es kaum selber formulieren können. Also ich selber komme aus Kalifornien ursprünglich ich bin Deutscher Amerikaner, halb-halb und bin in den USA aufgewachsen, habe mich dann während meines Studiums für internationale Beziehungen sehr für Deutschland interessiert, hatte dann so ein Austauschjahr in Marburg gemacht, war dann später in Berlin, wo ich die internationale Deutsche Kultur kennengelernt habe und auch die wachsende Startup Szene kennenlernen konnte. Für mich war das faszinierend so eine blühende und aufstehende Startup Szene hier in Europa zu kennen. Also nicht nur in Deutschland, sondern auch woanders, dass es diesen Gründergeist überall auf der Welt gibt und habe dann zu einem späteren Zeitpunkt, nachdem ich mit der Uni fertig war, entschlossen nach Deutschland zu ziehen. Also quasi einfach so, habe alles in Kalifornien verkauft, bin mit 4 Koffern hierhergereist und wollte irgendwas mit einem Startup machen. Mir war es recht egal zunächst was, aber ich wollte irgendwas mit Menschen und mit einem Startup machen.

 

Patryk: Ja

 

Colin: Und, ich hatte eine erste Startup Möglichkeit gefunden und ziemlich bald danach, hat es nicht funktioniert, also die erste Startup Erfahrung hat gescheitert. Daraus habe ich sehr viel gelernt und sehr viele herausgezogen und dann entschied habe, mich selber Selbstständig zu machen. Selber ein eigenes Startup zu gründen, wie ich es für wirklich für richtig halten würde und das ist dann was Mentor Lane geworden ist und bei Mentor Lane geht es wirklich darum, hauptsächlich, damit Menschen Ihr volles Potential entfalten können, dass Menschen das Passende Wissen und Erfahrung für Ihre Ziele finden können und das, wenn man 2 Menschen zusammenbringt, die einander in so einer Weise unterstützen können, das heißt Mentorin und unser Ziel ist es dieses ältere Konzept, was eigentlich aus den älteren, Griechischen Zeit, gekommen ist, jetzt so eine neue Renaissance zu geben. Weil wir finden, dass Mentoring die effektivste Form von Weiterbildung sein kann.

 

Patryk: Ja, du hast jetzt gesagt, du hast alle Koffer gepackt und alles verkauft, gibt es kein Zurück mehr, oder siehst das momentan. Also deine Zukunft siehst du momentan in Deutschland und mit Mentor Lane.

 

Colin: Ja, ja.

 

Patryk: Und meine Frage ist jetzt natürlich, warum ausgerechnet Deutschland jetzt?

 

Colin: Ja das ist eine gute Frage, das fragen mich recht viele, warum bin ich aus dem sonnigen Kalifornien, nach dem kalten, grauen Deutschland, hierhergezogen. Aber ich finde das stimmt eigentlich gar nicht so.  Also ich, von Anfang an war ich von Deutschland sehr begeistert, die Kultur, die Landschaft und vor Allem die Menschen, es gibt hier so eine internationale Szene in Deutschland. Es gibt viele so wie ich, die aus anderen Ländern kommen um hier so was zu machen, zu schaffen, zu lernen, studieren, Unternehmen gründen und da habe ich so, war für mich so ein neues „Land of opportunity“ und dann habe immer wahnsinnig viel Spaß gehabt. Es ist mit Studienkollegen, in der Kneipe von Marburg angefangen und ist dann in die Geschäftswelt von Frankfurt dann rausgewachsen. Ich entschuldige mich für mein Deutsch übrigens. Es ist nicht noch nicht perfekt. (Lachen)

 

Patryk: Das ist überhaupt kein Problem, ja, wir verstehen dich gut, ja jetzt bist du einige Zeit lang unterwegs und hast natürlich auch einige Hürden und Herausforderungen auf deiner unternehmerischen Reise gehabt. Würdest du uns vielleicht mitteilen, was wäre denn so größte Hürde auf deiner unternehmerischen Laufbahn bisher?

 

Colin: Ja, also ich würde sagen, die größte Hürde oder Herausforderung, nicht nur für ich, sondern für Unternehmer generell, ist die Unsicherheit und die Unklarheit, zu was genau daraus werden will. Man hat ein Ziel, man hat eine Vision, aber man weiß wirklich nicht, was in 6 Monaten, wie das Leben so sein wird. Also man macht ein Plan, klar. Aber da man etwas Neues ausprobiert, was vielleicht noch nie ausprobiert worden ist, oder man entscheidet zum ersten Mal, wirklich selbständig zu sein. Man hat nicht mehr so eine Sicherheit, man hat nicht mehr etwas worauf man sich wieder zurücklehnen kann, wenn es nicht funktioniert, sondern du bist deine eigene Sicherheit und einfach, genau. Also wenn man ein neues Startup gründet ist es oft wage, wie das konkrete Form aussehen wird. Das ist einfach so wenn man was neues Startet, passt mit dem Begriff zusammen und das spannende dran ist, das genau so wie man so eine Skulptur, skulptet, oder ein neues Bild malt, man entscheidet selber wie es am Ende aussehen wird. Aber niemand und selber du, weißt nicht so wirklich wie das so am Anfang aussehen wir. Man baut quasi noch das System und nachdem das System da ist kann man sagen „Ah, ja genau so soll es funktionieren und jetzt hat es funktioniert und jetzt hat es funktioniert. Aber davor ist man noch dabei, das zu finden und zu kreieren.

 

Patryk: Ja, du hast jetzt über Sicherheit gesprochen und meine Frage, so ein ich sage jetzt unter Anführungsstrichen sicherer Job, das war von Anfang an für dich keine Frage oder hast du das vielleicht auch anders gesehen, zu einem anderen Zeitpunkt in deinem Leben?

 

Colin: Ja also ich bin nicht gegen Sicherheit insgesamt, ich bin nur, ich finde es ist wichtig, wie man das für sich findet. Es gibt Sicherheit die man für sich selber erschafft und dann gibt es eine Sicherheit, die man bekommen kann von jemanden anderes. Für mich war es immer sehr wichtig, meine eigene Freiheit zu haben und selber zu bestimmen, wie ich mein Leben, leben möchte, ich wollte niemals ein, als Teil von einem Plan von jemand anders sein. Ich habe gemerkt, dass ich von ziemlich bald an, dass ich sehr schlecht in den Strukturen von anderen passe, dass es ok ist, es wird 9 to 5 sein, du musst es dann so machen und ich habe mich gesagt, bei mir ist es besser wenn es anders ist. Es ist dann bestimmt besser für die Organisation, bin ich selber produktiver und dann, also ich bin nicht gegen Sicherheit, sondern ich bin für Freiheit und am besten, dass man seine Sicherheit finden kann in einem Weg, wo man seine Freiheit nicht verliert.

 

Patryk: Alles klar, und die hast du jetzt. Auf der anderen Seite, gibt es natürlich auch Erfolgsmomente und die motivieren uns und geben uns kraft, die uns antreibt. Teile uns doch mit, wann du eines dieser Erfolgsmomente hattest?

 

Colin: Ja, coole frage, dazu müsste ich nur sagen, dass das Gründerleben eine verrückte Achterbahn-Fahrt ist. Es gibt viele Höhen und auch viele Tiefen und das ist einfach Teil der Erfahrung. Manchmal fühlt man sich, als ob man König der Erde ist und manchmal fühlt man sich als ob man alles falsch gemacht hat und ein Versager ist. So Momente für mich, wo ich mich wirklich toll gefühlt habe, war ja von Anfang bis jetzt, ich kann mich noch dran erinnern, ganz am Anfang, wo ich entschieden habe, dass ich das wirklich machen wollte, haben sehr wenige an mich geglaubt und auch so die mich kannten, waren auch ein bisschen skeptisch, ja Colin, vielleicht solltest du dir lieber was Anderes suchen, erstmal ein bisschen Erfahrung sammeln und so weiter und es gab eine Person, die dazu anders war und das war mein Vater. Und mein Vater hat gesagt, Colin, ich finde das toll, ich glaube du solltest das machen, dass egal was passiert auch wenn du Scheiterst, wirst du so viel draus lernen, ich stehe hinter dir. Und ich hätte es ehrlich gesagt sowieso gemacht, auch wenn er nicht dafür gewesen wäre. Aber einfach das zu hören hat mir ein fantastisches Gefühl gegeben und mich einfach, wirklich motiviert. Das war das erste tolle Moment, das zweit war als wir ein Pitch Marathon gewonnen haben in Berlin, wo wir noch relativ am Anfang waren noch mit der Idee und dann, das war ein Moment um zu sehen, dass diese Idee könnte wirklich was werden.

 

Patryk: Ja.

 

Colin: Dass andere Leute auch daran geglaubt hatten. Ein weiteres Moment, was viel später kam, war als wir unseren ersten Kunden gewonnen haben und das nach so viel Arbeit und man das getestet hat mit Beta Usern und for free ausgegeben hat und dann erstmal jemanden zu haben die dann für dein Produkt dann Geld ausgibt, das ist ein Wahnsinns-Gefühl. Ja, ich lasse es mal bei 3. Es gibt viele, viele andere so tolle Momente, aber ich glaube das passt für jetzt.

 

Patryk: Eigentlich habe ich ja nur ein Erfolgsmoment verlangt von dir aber du hast ja über drei gesprochen. Jetzt im Nachhinein betrachtet, du bist jetzt einige Zeit lang schon unterwegs und hast eben diesen Ratschlag von deinem Vater befolgt beziehungsweise hättest du das auch selber durchgestartet. Was könntest du jedem sagen der vielleicht an sich selber zweifelt?

 

Colin: Ja, weiß du, es gibt nicht wirklich so ein „One size fits all – Rule“ Es gibt keine so insgesamte Regel, also ich habe bisher einige verschiedene Gründerbücher gelesen. So, wie man das effektiv machen kann und da auf jeden Fall alles gutes Wissen und Ratschläge, aber das passt nicht zu jeder Situation, dazu kann ich eines, auf jeden Fall sagen und das seine eigenes Bauchgefühl, dir das Meiste sagen kann. Wenn dein Bauch dafür ist und du so ein schönes Bauchgefühl bei einer Sache hast, dann wird’s zu 99% der Zeit so gewesen sein. Wenn du ein schlechtes Bauchgefühl hast, dann solltest du darauf hören. Das so vieles, was mit Unternehmertun zu tun hat, besonders am Anfang, hat einfach mit dem Bauchgefühl zu tun.

 

Patryk: Alles klar, vielen Dank für diesen Ratschlag. Sprechen wir über Aktuelles und Vision. Über was bist du momentan, am meisten gespannt und welche Pläne hast du für die Zukunft? Welche Vision hast du?

 

Colin: Ja, es ist gerade in der tat, wirklich eine sehr spannende Zeit. Wir haben nämlich, früher dieses Jahr gelauncht in Frankfurt Rhein -Main gebiet um hier zum ersten Mal unser Geschäftsmodell zu validieren. Das Konzept zu testen, passt das wirklich so mit dem Mentor-Matching, interessieren sich Mentees wirklich dafür sich anzumelden. Machen das Mentoren auch mit. Das hat sich jetzt bestätigt, über eine sehr spannende Zeit. Unser nächster Schritt ist zu überlegen, was machen wir jetzt damit. Wie werden wir jetzt wachsen, expandieren. Was werden wir uns weiter auf ihre Führung konzentrieren. Werden wir uns wirklich versuchen überall in ganz Deutschland aufzuziehen, es gibt viele offene Frage, offene Möglichkeiten, alle sehr spannende und dann werden wir dann schauen, was dann das Beste ist.

 

Patryk: Alles klar, das heißt momentan die Überlegung ob ihr expandiert, oder vielleicht in einem kleineren Raum erstmal testet, oder?

 

Colin: Genau, also was quasi das Plan für das nächst Jahr sein wird. Wie wir am besten Wachsen ist dann jetzt das Ziel.

 

Patryk: Alles klar, ok, teile uns doch mit, welche 2 Tätigkeiten füllen die meiste Zeit deines Tages aus und was machst du dann um produktiv dabei zu bleiben?

 

Colin: Ja das ist wirklich schwer zu beantworten, weil das Gründerleben ist durch Vielfalt und Variety geprägt, eigentlich gibt es nicht so eine oder zwei Sachen womit man sich jeden Tag beschäftigt, also man beschäftigt sich oft mit seinem eigenen Team. Weil einfach, es gibt viel Teamarbeit in so einem kleinen Startup, das ist so eine Sache, womit ich jeden Tag zu tun habe und dann auch Kommunikation. Also ich würde sagen 60% von jedem Startup, vielleicht mehr ist Kommunikation. Also innerhalb des Team, außerhalb des Teams, mit Kunden, Vertrieb, PR, Marketing und so weiter und es ist verdammt wichtig, gut kommunizieren zu können, mit Wörtern und dann auch schriftlich, da würde ich nur uneingeschränkt empfehlen, um deine Kommunikationsfähigkeiten zu stärken und dann auch, dann auch gut im Team arbeiten zu können. Nicht jedes Team passt. Die Chemie ist auch anders bei jeder Person und da muss man wirklich zusehen, dass man gut mit anderen arbeiten kann, auch in schlechten Zeiten. Es wird Zeiten geben, wo man einander anschreien wird oder Meinungsdifferenzen haben. Es gehört alles dazu, die Frage ist dann wie man damit umgeht.

 

Patryk: Also das heißt du würdest jetzt eine Tätigkeit nur nennen, Kommunikation, das wäre so….

 

Colin: Ja, definitiv.

 

Patryk: Alles klar, und was machst du um produktiv zu bleiben?

 

Colin: (Lachen) Was mach ich um produktiv zu sein? Also eine große Frage, ich glaube bei vielen Teams, ist es wie sie so Task-Management und so Projekt-Management machen können. Es gibt nämlich so viele verschiedene Facetten also so viele verschiedene Teams innerhalb eines Startups, von Marketing, zu Product-Development, dass man wirklich einen guten Überblick haben möchte. Man möchte nicht Sachen verlieren, aus dem Auge verlieren, man möchte zusehen, dass man das innerhalb eines guten Zeitplan macht, also ich würde sagen, ich halte mich produktiv durch unsere Planung- und Organisationsarbeit. Was klar, da gibt’s immer noch Verbesserungspotential, also jeder glaubt er hat das Gefühl, dass er noch mehr produktiv sein kann, bisher ist das aber ziemlich gut gelungen.

 

Patryk: Alles klar, Colin du hast uns jetzt etwas über dich erzählt, über deine Hürden, deine Herausforderungen und natürlich auch Erfolgsmomente und deine Vision. Wir zuletzt über Produktivität gesprochen, nun kommen wir langsam zur Abschlussrunde wo ich dir eine Serie von Fragen stelle und einsichtsvolle oder motivierende Antworten von dir erwarte. Bist du bereit?

 

Colin: Ich bin bereit.

 

Patryk: Wie sehen die ersten 30 Minuten deines Tages aus? Wie sieht deine Morgenroutine aus, hast du eine? Wie startest du Colin, in den Tag?

 

Colin: Ja das ist mal wieder so eine Sache wo ich antworten muss, es ist immer anders, es gibt keine Routine, vielleicht finde es gut, sich jeden Morgen so was, also Sport zu machen. Das versuche ich öfters. Manchmal ist es so, oder war es zumindest so, vor Sechs, Neun Monaten, dass es sofort ein Emergency war, eine Not Sache, als ich aufgewacht bin. Ach du meine Güte, das muss noch gemacht werden, oder dieses ist passiert, und ich muss mich jetzt sofort zum Computer, oder wo auch immer und diese Sache lösen, oder dazu kommt, manchmal. Also es kommt immer drauf an, das ist das schöne an dem Gründerleben, dass man diese Vielfalt hat, dass es jeden Tag ein bisschen anders ist. Also ich kann nur die klassischen Sachen empfehlen, so Sport zu machen morgens, ein Buch zu lesen, sich so ein bisschen informieren. Manche Leute aber möchten direkt mit der Arbeit starten, also jeder weiß für sich, was das Beste ist.

 

Patryk: Du startest da ein wenig lockerer in den Tag, also du bist nicht der Mensch der morgens aufsteht und dann sofort die E-Mails checkt, einmal Sport, einmal Buch lesen und du magst eben die Abwechslung.

 

Colin: Also ich sage mal, ich bin in der Erfindungsphase, damit.

 

Patryk: Alles klar, welcher Ratschlag war der bisher beste in deinem Leben, den du in deinem Leben bekommen hast?

 

Colin: Bester Ratschlag in meinem Leben. Hmm, also da würde ich sagen, ich will so ein bisschen Devils-Advocat mit dir spielen und dir ein Grund nennen, warum wir Mentorin für so wichtig halten und die Tatsache ist, der beste Ratschlag ist, dass es keinen besten Ratschlag für eine Person gibt. Also das ist das Problem, also ich sage nicht Problem, aber das Hindernis mit One-way Communication, mit zum Beispiel Büchern oder Videos, auch Seminare und Coaching. Man bekommt Rat und Vorschläge, aber das ist nicht zu der eigenen Situation und Person angepasst. Deswegen ist Entring so wichtig, weil mit einem Mentor hat man wirklich eine Person, mit der man sich gut verstehen kann, der versteht dich auch als Mensch, oder sie.

 

Patryk: Ja.

 

Colin: Und ihr überlegt zusammen, zusammen mit der Erfahrung und der Expertise des Mentors, was jetzt für deine Situation und dein Ziel, am passendsten ist und, genau. Kann ich nur uneingeschränkt empfehlen. Also generell, bester Ratschlag, was ich geben kann, dass jeder den passenden Mentor für sich suchen soll. Vielleicht auch mehrere.

 

Patryk: Ok, alles klar, welches Buch kannst du unseren Zuhörern welches dir persönlich sehr geholfen hat, oder zumindest in deinem Business wertvoll ist?

 

Colin: OK, ja. Ja es gibt viele tolle Bücher, wenn ich an ein denken müsste. Ich finde, weiß du, also ich werde dir wahrscheinlich so ein ziemlich unbekanntes Beispiel geben. Ich finde es ist immer wichtig, bei der ganzen Sache, ein Sinn für Humor zu haben. Sich selber nicht zu seriös zu nehmen und immer bei der ganzen Sache dabei zu lachen. Es gibt eine tolle Gründergeschichte, von Ben & Jerry, die Ben & Jerrys Eis Firma und das ist sehr gut und lustig geschrieben. Du wirst auf jeden Fall lachen, wenn du das liest, du wirst ein paar sehr gute Gründer-Tipps davon bekommen. Ich kann mich nicht mehr wirklich dran erinnern wie es heißt, aber es heißt so etwas wie „Ben & Jerrys – The Inside Scoop“ oder sowas. Google einfach Ben & Jerrys Fournier Story oder sowas und ihr werdet es finden. Aber das ist mein Ratschlag und man lern am besten durch Beispiele und Assoziationen. Also das würde ich auf jeden Fall empfehlen. Andere tolle Bücher sind How to Win Friend & Influence People by Dale Carnegie, The 4-Hour Workweek by Tim Ferriss und ich lese gerade für Sales Leute ist Predictable Revenue ziemlich beliebt.

 

Patryk: OK, naja die erste Buchempfehlung, da kling schon der Titel sehr amüsant. How to Influence People, dann 4-Hour Workweek sind Klassiker und wir werden alle Bücher natürlich in den Show-Notes verlinken. Ja vielen Dank für die Buchempfehlung. Welche, ich sage jetzt mal, aus diesen Büchern. Welche Schlüsse, welche Komponenten sind am wichtigsten in deinem Business? Die du aus diesen Büchern gelernt hast.

 

Colin: Mhm (bejahend) Also vor allem, für das Ben & Jerrys Buch würde ich sage, ein Sinn für Humor zu haben bei allem was man tut. Wir lachen jeden Tag, bei Mentor Lane, manchmal weinen wir auch. Aber Hauptsache man hat Spaß bei der Arbeit und das ist wirklich so, mehr als ein Job, sondern ein Calling, wie wir das so auf Englisch sagen, Kommunikation ist das A und O. Deswegen finde ich „How to make Friends & influence people“ so wichtig und ja alles was so Growth Hacking, wie man cleverer an sein Ziel kommen würde ich auch das 4 Hour Workweek auch empfehlen.

 

Patryk: Alles klar, wir kommen nun zur Denkfrage, das ist auch die letzte Frage, bevor wir zum Schluss kommen. Bei der Denkfrage möchte ich dass du dich zurücklehnst dir die Frage mal anhörst und mir eine Antwort gibts. Stell dir vor du reist in die Vergangenheit und du triffst dein Jugend-Ich und du kannst deinem Jugend-Ich einen einzigen Ratschlag geben. Was wäre dieser?

 

Colin: Ich fühle mich so noch ein bisschen jugendlich, aber wenn ich wieder so zurück in den Teenager Jahren gehen würde, würde ich sagen nimm dich nicht so seriös. Also, alle Teenager, ich war da keine Ausnahme, machen sich sehr viele Sorgen über sich selber und was aus ihrem Leben werden möchte. Es hängen natürlich auch viele wichtige Entscheidungen, also auch beim Studium und auch bei der Schule, was man. Aber dass man sich fokussieren soll, ich würde sagen, nimm dich nicht so seriös. „What’s meant to be, is meant to be“ Also man wird schon den Weg finden man soll dabei Spaß haben, man soll viel lachen und genau, also ja, genieß einfach den Moment, denk ein bisschen in die Zukunft, aber plane nicht zu viel und nimm einfach die Momente wie sie kommen und mach das beste daraus.

 

Patryk: Ja Colin, vielen Dank, das war sehr interessant mit dir, wir sind auch schon am Ende der Sendung angelangt, gib unseren Zuhörern noch einen letzten Ratschlag, falls du noch einen hast, danach teile uns mit wo wir dich finden im Internet oder sonst wo, und wir verabschieden uns.

 

Colin: OK, also meine letzten. Hallo liebe User, oder Zuhörer. Cool dass Ihr mir zuhört. Ich bin sehr geehrt, dass Ihr bis zum Ende dieses Podcast mir zugehört habt, also vielen Dank, wirklich. Ich hoffe wir können uns persönlich kennenlernen. Schau einfach auf www.Mentorlane.com, Slash, Startup oder Student oder Karriere, was auch immer für dich am besten passt, wir finden für dich den Besten Mentor für dein Ziel und dien Vision. Es lohnt sich auf jeden Fall und ich würde mich freuen dich zu unterstützen, oder einfach kennen zu lernen. Ich bin auf allen Kanäle, Xing, LinkedIn, Facebook, Twitter etc. also bis bald.

 

Patryk: Ja, bis bald und vielen Dank, danke tschüss.

 

Colin: Danke, tschau.

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